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Revanchieren und genießen

Nach der vorzeitigen Playoffs-Qualifikation wollen die Youngstars am Sonntag (17 Uhr) gegen die BG Karlsruhe die offene Rechnung aus dem Hinspiel begleichen und dem Playoff-Heimvorteil einen Schritt näher kommen.

Sieben Siege bei nur einer Niederlage: So liest sich die starke Auswärtsbilanz der Weißenhorn Youngstars nach dem jüngsten Erfolg (71:77) im Audi Dome über die Nachwuchstalente des FC Bayern Basketballs. Der einzige Gastgeber, der die „Road-Warriors“ aus Weißenhorn in dieser Saison in Schach halten konnte, ist am Sonntag (Tipoff: 17 Uhr) zu Gast in der Dreifachturnhalle. Gegen die BG Karlsruhe wollen die Youngstars nicht nur die offene Rechnung aus dem Hinspiel (74:64) begleichen, sondern damit auch die Heimbilanz (5-4 Siege) aufbessern. „Nachdem die Qualifikation bereits feststeht, geht es uns jetzt darum, den Heimvorteil für die Playoffs zu sichern“, so der Coach des derzeitigen Tabellendritten, den nur ein Sieg von Tabellenführer PS Karlsruhe trennt.

Wie die Youngstars ist auch die BG Karlsruhe auf Postseason-Kurs. Allerdings trennen die Badener auf Platz fünf nur zwei Siege von Rang neun – also einem Playdowns-Platz. Entsprechend ist Danny Jansson überzeugt: „Für Karlsruhe geht es um sehr viel, sie brauchen jeden Punkt. Ich erwarte ein erneut sehr physisches Spiel.“ Schon in der Hinrunde wurden die Youngstars – damals ohne ihren Längsten Björn Rohwer – zum Opfer des kraftvollen Karlsruher Spielstils, den besonders die beiden Big Men der Badener prägten. Besonders Center Anton Kazarnovski (25 Punkte, 14 Rebounds) bekamen die Gäste nicht in den Griff. Und auch Power Forward Jeremy Black (14, 11) setzte sich mit seiner Physis viel zu oft in der Zone gegen die Youngstars durch. „Kazarnovski hat das Team getragen und Black ist ein wahres Inside-Biest, wir müssen sie dieses Mal besser in den Griff bekommen, wenn wir eine Chance gegen Karlsruhe haben wollen“, bringt es Jansson auf den Punkt. Das gelinge den Youngstars aber nur, wenn sie das Spiel genießen: „Wir ernten zurzeit die Früchte eines dreijährigen Entwicklungsprozesses, der sich, in nahezu gleicher Besetzung wie vor drei Jahren, seinem Höhepunkt nähert. Wir sollten uns einfach an diesem Team erfreuen.“

Foto: Stickel