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Offensivfestival ermöglicht dritten Auswärtssieg

Die Weißenhorn Youngstars feiern beim 63:95 (31:51) in Leipzig den höchsten Auswärtserfolg seit fast zwei Jahren und bleiben damit in der Saison 2016/17 „on the road“ ungeschlagen.

Die Weißenhorn Youngstars spielen auswärts weiter wie aus einem Guss: Nach den Siegen in Nördlingen (68:81) und Frankfurt (65:75) setzten die Youngstars am Freitagabend in Leipzig noch einen drauf. „Wir haben heute über weite Strecken heute richtig guten Basketball gezeigt“, urteilte Head Coach Danny Jansson nach dem 63:95, dem höchsten Weißenhorner Auswärtssieg seit dem 13. Dezember 2014 (64:101 in Saarlouis). Obwohl der Tabellenletzte aus Sachsen seinen genesenen Kapitän Sascha Leutloff wieder im Aufgebot begrüßen konnte, dominierten die Youngstars die Partie von Beginn an. Starkes Teamplay (26 Assists / fünf Spieler zweistellig) und ein 2:16-Run im ersten Viertel legten den Grundstein zu einer klaren 31:51-Halbzeitführung; von da an ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. „Abgesehen von einer kurzen Phase im zweiten Viertel war das heute eine sehr konzentrierte Leistung“, so Danny Jansson. „Wichtig war für mich auch, dass wir in der zweiten Hälfte nicht nachlässig geworden sind und weiter diszipliniert agiert haben. Darauf lässt sich aufbauen“, so ein zufriedener Head Coach.

In einer foullastigen Anfangsphase legten die Youngstars mit 0:4 vor, mussten dann aber vier Minuten auf den nächsten Treffer warten. Doch der löste eine wahre Punktelawine aus: Eingeleitet von Marvin Omuvwie – der acht schnelle Zähler markierte – und abgeschlossen von David Krämer gelang den Youngstars ein 2:16-Lauf; zur Viertelpause stand eine 9:24-Führung zu Buche. Mitte des zweiten Durchgangs schienen sich die Uni-Riesen dann von der Weißenhorner Drangphase erholt zu haben: Ein 6:2-Spurt drückte den Youngstars-Vorsprung erstmals in den einstelligen Bereich (27:36). Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Dreier von Mittmann und Krämer ließ Omuvwie zwei krachende Dunks zur höchsten Führung des Abends folgen (31:48, 20.). Nachdem Baulkman drei weitere Zähler nachgelegt hatte, beendete erst die Halbzeit-Sirene den Sturmlauf der Gäste.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Leipzig Risiko und Tempo – doch die Youngstars behielten die Kontrolle und hatten weiterhin immer eine Antwort parat. Die Sachsen stellten nun konsequent die Zone zu, und Björn Rohwer bestrafte das mit zwei Dreiern zum 41:64. Und weil die Youngstars auch defensiv diszipliniert blieben, wuchs die Führung weiter an: Ein Benke-Layup zum 48:78 – dem der 20. Teamassist vorausging – riss die 30-Punkte-Grenze ein. Von da an war der dritte Saisonsieg nicht mehr in Gefahr: Die Uni-Riesen kamen den Youngstars nicht mehr näher als 26 Punkte, während Gäste-Coach Danny Jansson frühzeitig durchwechseln konnte und keinen Spieler länger als 28 Minuten auf dem Feld lassen musste.

Weißenhorn Youngstars: Marcell Pongo (15 Punkte, 5 Assists), Nils Mittmann (9, 6 Rebounds), Marius Stoll (6 Assists), Marvin Omuvwie (14), Lukas Rosenbohm (2), Bernhard Benke (5), Till Pape (8), Björn Rohwer (18), Devon Baulkman (14, 7 Rebounds), David Krämer (10).

Foto: Archiv/Walter.