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Später Dreierregen sichert Triumph am Main

Die Weißenhorn Youngstars gewinnen ihr zweites Auswärtsspiel der Saison in Frankfurt mit 65:75 (32:38) / Vier Dreier in der Schlussphase entscheiden das „Duell der Talentschmieden“

Zweites Auswärtsspiel, zweiter Sieg: Dank eines 65:75-Erfolges in Frankfurt bleiben die Weißenhorn Youngstars auf fremdem Terrain unbesiegt in der jungen ProB-Saison. Bei den FRAPORT SKYLINERS führten die Gäste auch ohne Joschka Ferner fast über die komplette Spieldauer und konnten sich im Endspurt auf ihre Distanzschützen verlassen. Mit vier Dreiern – darunter dem entscheidenden Treffer von Nils Mittmann zum 65:73 41 Sekunden vor Schluss – machten die Youngstars im Schlussviertel den Sack zu. „Wir haben am Ende schwierige Würfe getroffen, das hat das Spiel entschieden“, bilanzierte Coach Danny Jansson, der mit der Vorstellung seines Teams aber nicht gänzlich zufrieden war: „Wir haben es verpasst, das Spiel frühzeitig zu entscheiden und hatten Probleme in der Pick-and-Roll-Verteidigung. Das müssen wir schnellstmöglich beheben.“ Erfreulich dagegen: die Ausgeglichenheit der Gäste, bei denen sich gleich neun Spieler in die Scorerliste eintrugen, wobei David Krämer (15 Punkte) und Marcell Pongo (12, 7 Assists) hervorstachen.

Beim letztjährigen Viertelfinal-Gegner legten die Youngstars einen Start nach Maß hin. 2:7 lautete die Führung nach einem erfolgreichen Sprungwurf von David Krämer. Das prominent besetzte SKYLINERS-Team um Nationalspieler Mahir Agva – der im ersten Viertel mit 10 Zählern kaum zu stoppen war – konterte zwar und sicherte sich bis zum Viertelende die Führung (17:15). Doch das Jansson-Team reagierte cool und im Kollektiv: Das starke Trio Krämer, Pongo und Rohwer sorgte für einen 6:0-Run, mit dem die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs wieder Oberwasser gewannen (23:29). Und diesen Vorsprung gaben die Youngstars bis zur Halbzeit nicht mehr her – auch, weil Rohwer und Co. in einer umkämpften Partie an den Brettern bissiger waren (12:20 Rebounds).

Nach der Pause erhöhte Frankfurt den Druck, doch die Youngstars blieben tonangebend: Während bei den Hausherren viel über Agva und Isaac Bonga lief, brachte auch Foul Trouble für Pongo und Rohwer (je 3) Weißenhorn nicht aus dem Tritt. Backup-Spielmacher Marius Stoll setzte zweimal mustergültig Till Pape ein, Center Bernhard Benke legte zwei Zähler zum 50:56 nach. Die Youngstars hatten nun auf jeden Vorstoß der SKYLINERS eine Antwort – und fanden ihr Heil schließlich von außen. Nachdem bis dato nur drei von 20 Dreiern durch die Reuse gefallen waren, waren es Baulkman (2) und Krämer, die Frankfurt in der Crunchtime von außen zusetzten (65:70). Als dann 41 Sekunden vor Schluss Routinier Nils Mittmann weitere drei Zähler obendrauf packte, war die Entscheidung gefallen.  

Weißenhorn Youngstars: Marcell Pongo (12 Punkte, 7 Assists), Nils Mittmann (5, 7 Rebounds), Marius Stoll, Marvin Omuvwie (5), Lukas Rosenbohm (2), Bernhard Benke (4), Till Pape (8), Björn Rohwer (12), Devon Baulkman (12, 9 Rebounds), David Krämer (15, 6 Rebounds).

Foto: Skyliners / Dennys Sidjabat